Meine Vision für Flensburg

Seit ich 2014 nach Flensburg gezogen bin, hat die Stadt an der Förde sich zu meiner echten Wahlheimat entwickelt. Immer wieder entdecke ich in dieser Stadt neue Potentiale – und in mir wird der Ehrgeiz erweckt, diese Potentiale auch wirklich zu nutzen. Deshalb bringe ich mich seit 2017 auch kommunalpolitisch ein, in verschiedenen Ausschüssen und Gremien unserer Stadt.

Kommunalpolitik lebt von Menschen, die ihre Stadt verändern wollen. Und sie lebt von ehrenamtlichen Politiker*innen, die unterschiedliche Perspektiven einbringen. Wir müssen das Ehrenamt in unserem Land weiter stärken – denn ohne das Ehrenamt funktioniert unser Land einfach nicht.

Für mich hat Flensburg das Potential, zu einer echten Modellstadt für Barrierefreiheit und Inklusion zu werden. Indem Inklusion immer mitgedacht wird. Zum Beispiel durch barrierefreien Zugang zu Kunst und Kultur, Sitzmöglichkeiten an öffentlichen Orten für ältere Menschen und einer Sprache, die Beteiligung ermöglicht. Inklusion ist immer etwas, von dem alle profitieren. Diese Erfahrung möchte ich mit in den Landtag nehmen und klarmachen, dass Flensburg in vielen Bereichen wirklich gute Konzepte hat, die auch auf Landesebene eingesetzt werden können und sollten.

Wir erleben in Flensburg hautnah wie viel Leerstand in der Innenstadt es mittlerweile gibt. Um den Trend zum Online-Geschäft etwas entgegensetzen zu können, braucht es eine gezielte Förderung für Innenstadtentwicklung, die sich eben nicht nur sehr konservativ auf den Dienstleistungssektor beschränkt, sondern auch Kultur und Wohlfühlräume als Teil dieser Lösung sieht. Denn die Innenstädte können so viel mehr sein als bloße Orte zum Einkaufen und Parken, indem sie Räume für Austausch und Erleben schaffen.

Flensburg als deutsch-dänische Grenzmetropole steht sinnbildlich für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in unserer Region. Unsere Stadt ist ein Flaggschiff für ganz Europa. Und mit diesem Wissen sollten wir daran arbeiten, noch eine Schippe oben drauf zu setzen. Denn wir können noch mehr. Ich möchte deshalb dafür arbeiten, dass unsere Grenzregion mit ihrer Einzigartigkeit noch stärker gefördert wird, um den kulturellen Austausch weiter voranzutreiben, grenzüberschreitende Projekte noch stärker einzubinden und die Grenzregion noch stärker zusammenschmelzen zu lassen.

Flensburg ist auf jeden Fall eins: vielfältig. Die Vielfalt in dieser Stadt, das Zusammenleben und die Haltung dieser Stadt, die Diversität als etwas Starkes und Konstruktives ansieht, hat mich immer wieder darin bestätigt, hier eine neue Heimat gefunden zu haben. Diese Eigenschaft sollten wir sichern und als echte Stärke unserer Region sehen.

Und deshalb möchte ich gemeinsam mit euch Politik für diese Stadt machen. Und für diese Stadt kämpfen. Für…

  • Ein inklusives Flensburg, dass sich neu denkt und Raum für alle Menschen bietet.
  • Ein partizipatives Flensburg, indem Beteiligung großgeschrieben wird und alle – unabhängig von Alter und Herkunft – mitbestimmen können.
  • Ein offenes Flensburg, dass über die Grenzen hinweg kooperativ arbeitet und ein Vorbild für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in allen Themenbereichen ist.