Inklusive Stadtentwicklung – Eine Stadt, in der alle gerne leben

Leichte Sprache

Inklusion ist kein Thema, dass nur Menschen mit Behinderungen betrifft. Es betrifft uns alle. Inklusion bedeutet: Jede:r, erhält die Unterstützung, die er:sie braucht, um teilhaben zu können. Eine inklusive Gesellschaft kommt allen zugute und zieht sich durch alle Themenbereiche.

Eine inklusive Stadtentwicklung bedeutet zum Beispiel, Bänke und Schatten für ältere Menschen bereitzustellen, Ruhezonen und Wickelräume für Menschen mit Kindern anzubieten, Trinkbrunnen für wohnungslose Menschen aufzubauen oder ein Beleuchtungskonzept mitzudenken. Durch die einzelnen Maßnahmen wird die Aufenthaltsqualität für alle Menschen erhöht.

Um eine Teilhabe für alle zu ermöglichen, braucht es hauptamtliche Inklusionsbeauftragte in den Kommunen und an den Hochschulen, um die Verwaltungen zu sensibilisieren und die politischen Handlungsfelder zu vernetzen. Die bis jetzt meist ehrenamtlich tätigen Behindertenbeauftragten können die Menge an Arbeit und Anfragen nicht bewältigen und meist fehlt ihnen die Verzahnung mit der Verwaltung. In Flensburg setze ich mich deshalb schon länger für einen Aktionsplan „Inklusive Stadtentwicklung“ ein, welcher Ist- und Soll-Zustand verschiedener Handlungsfelder zusammenführen soll.

Eines davon ist die barrierearme Kommunikation, denn Sprache ist immer noch ein großer Ausschlussfaktor. Schwierige Sprache verhindert Beteiligung – nicht nur an politischen Prozessen. Leichte Sprache muss daher zu einer Selbstverständlichkeit werden.

Kurz zusammengefasst:

  • Inklusion in allen Themenbereichen mitdenken.
  • Hauptamtliche Inklusionsbeauftragte in Kommunen und an Hochschulen etablieren.
  • Leichte Sprache zur Selbstverständlichkeit machen!