Energieeffizienz auf die politische Agenda

Die Zukunft wird erneuerbar – und energieeffizient. Umso besser ist es, dass wir in Flensburg Unternehmen haben, die Mittler für diesen Wandel bereitstellen und dabei im Weltmarkt eine große Rolle spielen. Gemeinsam mit unserem grünen Wirtschaftsminister aus Flensburg, Robert Habeck, habe ich deshalb heute den Flensburger Unternehmensstandort von Danfoss Silicon Power besucht. In einem einstündigen Gespräch mit Vertreter*innen des Unternehmens gab es für uns durch eine Präsentation quasi einen Rundumschlag durch das breite Angebot der verschiedenen Sparten des Unternehmens. Dabei immer im Fokus war die Frage: Wie können wir auch mit bereits vorhandenen technologischen Lösungen unsere ökologisch-soziale Transformation voranbringen?

Danfoss konnte uns dafür zahlreiche Ansätze präsentieren, ein Hauptaugenmerk lag dabei auf der energetischen Sanierung von Gebäuden die ca. 40 % der Emissionen ausmachen, und der Nutzung von überschüssiger Wärme. Durch intelligente Regulationssysteme gibt es in diesem Bereich ein enormes Einsparpotenzial, was insbesondere auch für Mieter*innen die Energiekosten senken kann. Gerade in Flensburg mit unseren zahlreichen Altbauten gilt es hier nachzurüsten.

Ein großes Problem von dem mir alle Unternehmen bisher berichtet haben, ist der bereits exisitierende und zu erwartende Fachkräftemangel. Aus diesem Grund gilt es auch, die Hochschulstandorte in Schleswig-Holstein weiter zu stärken und um zusätzliche Professuren zu erweitern. Dadurch können wir ausreichend Fachkräfte in unserem Bundesland halten, um den Wandel in ein C02-neutrales Schleswig-Holstein gestalten zu können.

Bisher holt Danfoss ihre Expert*innen für Silicon Power von der Fachhochschule und der Universität in Kiel. Ich glaube, dass wir auch in Flensburg entsprechende Studiengänge schaffen können und müssen, um unsere Stadt zu stärken und ein lokales Netz aus Expert*innen zu schaffen.

Auch hier lohnt sich wieder einmal ein Blick über die Grenze in das benachbarte Sonderborg. Dort wird mit der Unterstützung von Danfoss gerade das ProjectZero vorangetrieben, ein Masterplan um Sonderborg bis 2029 CO2-neutral aufzustellen. Das wäre auch ein ambitioniertes Projekt für uns in Flensburg und zeigt, dass grüne Visionen keine Utopie sind.

v.l.n.r.: Annabell Pescher, Jürgen Fischer (President, Danfoss Climate Solutions), Claus A. Petersen (General Manager, Danfoss Silicon Power) und Robert Habeck

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